Forschungsarbeit zum Selbstkonzept von erwachsenen Geschwistern
Drei Studierende der Sonderpädagogik an der Ludwig-Maximilians-Universität München suchen erwachsene Geschwister, die sich an einer Umfrage für ihre Forschungsarbeit beteiligen möchten. Sie beschäftigen sich mit dem „Selbstkonzept“ von Geschwistern und wollen herausarbeiten, ob es hier Unterschiede gibt zwischen Geschwistern ohne und Geschwistern mit Schwester oder Bruder mit Unterstützungsbedarf, z.B. Down-Syndrom.
Fragebogen zum Selbstkonzept von Geschwistern
Um ihre Fragestellung zu untersuchen, haben die drei Studierenden einen Fragebogen entwickelt, der das Selbstkonzept von Geschwistern auf unterschiedlichen Ebenen erfasst.
- Der Fragebogen richtet sich an Personen über 30 Jahre, die Geschwister mit geistiger Behinderung haben.
- Die Bearbeitung dauert ca. 12–15 Minuten.
- Die Teilnahme ist vollständig anonymisiert.
- Die Forschungsarbeit soll als Grundlage für die langfristige Entwicklung gezielter Stärkungsangebote dienen.
Unterstützen Sie dieses spannende Projekt und geben Sie den Aufruf gerne weiter!
Der Fragebogen ist über den folgenden Link erreichbar oder über den QR-Code im Flyer zum Download.
Studie Selbstkonzept GeschwisterHintergrundwissen zu „Selbstkonzept“
Das „schulische Selbstkonzept“ beschreibt, wie Menschen ihre eigenen Fähigkeiten im Lernen und in der Schule wahrnehmen.
Das „soziale Selbstkonzept“ untersucht, wie Menschen ihre Beziehungen zu Gleichaltrigen und zum anderen Geschlecht wahrnehmen.
Das „emotionale Selbstkonzept“ beschreibt, wie Menschen ihre Gefühle und ihre innere Stabilität wahrnehmen.
Das „körperliche Selbstkonzept“ untersucht, wie Menschen ihr äußeres Erscheinungsbild und ihre sportlichen Fähigkeiten einschätzen.
